Das Geld ist da, was nun

Pauline Tillmann hat vor ein paar Wochen über Krautreporter die Finanzierung für ihr Projekt Der flammende Tibeter zusammen bekommen. Nun hat sie quasi ein Luxusproblem, wie sie heute im Projektupdate mitteilt:

Jetzt habe ich das Geld für die Recherchereise und habe keinen Sender.

Das Crowdfunding war erfolgreich, aber kein Sender hat Interesse an dem von ihr geplanten Radiofeature bzw. kein Sender möchte Pauline der Gefahr in Tibet aussetzen. Mit den Methoden des Open Journalism versucht sie jetzt, das Projekt anders als bisher geplant zu realisieren und bittet ihre Unterstützer um Ideen und Anregungen, wie sie das Ganze umsetzen soll.

Meine Tipps für Pauline:

  • Erstmal weiter so, Du bist auf dem richtigen Weg!
  • Als crossmediales Erzählformat wird die Geschichte mindestens genauso interessant wie als Radiofeature (da ich eher visuell veranlagt bin, würde ich ein Radiofeature sowieso nicht bis zum Ende durchhalten)
  • Mich kann man mit Interaktivität locken. Beispiel: 5 Personen zur Auswahl und ich kann auf einer Webseite auswählen, wessen Geschichte ich lesen/sehen/hören möchte. Ein tolles Beispiel hierfür ist Prison Valley von arte.
  • Aus dem gesamten Material kannst Du nachher ein interaktives E-Book zB für das iPad machen und weitere Einnahmen erzielen.
  • Bitte sei vorsichtig.
Timo Stoppacher

Veröffentlicht von Timo Stoppacher

Journalist, Sachbuchautor und Dozent. Nerd, Geek und vieles mehr. Weitere Profile von mir: @CGNTimo, Facebook (Person), Facebook (Seite) und Google+.

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